Leitbild

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, die Ressourcennutzung der menschlichen Gesellschaft den bereitgestellten Ressourcen der Natur unterzuordnen. Wachstum ist für uns nicht mit Wirtschaftswachstum verbunden, sondern mit dem Wachstum der Harmonie wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Bedürfnisse hin zu einem wertschätzenden, glücklichen und erfüllten Leben. Die Wissenschaft stellt sich der gesellschaftlichen Herausforderung und Erwartung, Bildung und Forschung nach den Bedürfnissen unserer natürlichen Lebensräume auszurichten. Nachhaltigkeit ist eine andauernde gesellschaftliche Aufgabe, die man nur erfolgreich weiterentwickelt, wenn man sich messbare Ziele setzt und deren Erreichbarkeit regelmässig prüft.
Nachhaltigkeit erreicht die Menschen in erster Linie durch lebenslanges Lernen.
Dieser Aufgabe stellen sich Kinder im frühkindlichen Alter genauso wie Jugendliche und Erwachsene, im persönlichen Umfeld, als Unternehmen, Institutionen, Verband oder kulturelle Einrichtung. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, die im ständigen Dialog mit der Welt steht ist die Grundlage unseres Bildes für eine nachhaltige Entwicklung.

Ziele

Massstäbe für zukunftsweisende Unternehmen. Intelligente Marken. Engagierte Teams.

  1. Ethik und Werte nachhaltigen Denkens und Handelns
    Im WorkLife bestimmen ethisches Handeln und die Orientierung an Werten die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Prozesse.
  2. Mitarbeitergesteuerte Unternehmensführung
    Ideen und Erfahrungen der Mitarbeiter eines Unternehmens werden gehört, ernst genommen und konsequent für die Weiterentwicklung der Arbeitsprozesse und die ständige Verbesserung der Wertekultur genutzt.
  3. Verantwortung für Innovationen
    Die Wertekultur ist geprägt durch eine innovationsfreundliche Atmosphäre.
  4. Professionalität
    Qualität und Kreativität sind entschiedene Differenzierungsfaktoren unserer Arbeit.
  5. Orientierung
    Wir streben nach ungewöhnlichen Lösungen und teilen das Risiko.
  6. Design
    Design ist ein Prozess, eine Aktivität, nicht nur das Ergebnis einer Aktivität.
  7. Ergebnisqualität
    Messbarkeit der Ergebnisse im Bereich der Nachhaltigkeit erreichen.
  8. Vernetzung – Kommunikation intern und mit potenziellen Stakeholdern
    Wir arbeiten interdisziplinär mit Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur.
  9. Vertrauenswürdigkeit
    Höchste Integritätsstandards sind der Maßstab für unser Handeln.
  10. Zusammenarbeit
    Wir stellen kooperative Zusammenarbeit über Alleingängertum.

Unsere wissenschaftlichen Quellen

Australian Research Institute for Environment and Sustainability(ARIES).(2015). About Sustainability. Retrieved May 17, 2015, from: http://aries.mq.edu.au/sustainability/

De Haan, G. (2006). The BLK ‘21’ programme in Germany: a ‘Gestaltungskompetenz’-based model for education for sustainable development. Environmental Education Research, Vol. 1, pp. 19-32.

Deutsche UNESCO- Kommission e.V.(2014).Bonner Erklärung 2014. Retrieved June 17, 2015 from: https://www.unesco.de/infothek/dokumente/erklaerungen-duk/bonner-erklaerung-2014.html

Global Reporting Initiative, GRI. (2011). Sustainability reporting guidelines

G3.1, Retrieved May 15, 2015 from https://www.globalreporting.org/resourcelibrary/G3.1-Guidelines-Incl-Technical-Protocol.pdf

McKenzie-Mohr, D. & Smith, W. (1999). Fostering Sustainable Behaviour: An Introduction to Community-Based Social Marketing.(Ch.1.pp.1-1.7). New York, USA: New Society Publishers.

UNESCO-UNEP. (1978). The Tbilisi Declaration. Connect. UNESCO-UNEP Environmental Education Newsletter, Vol.3(1), pp.1-8

United Nations Department of for Economic and Social Affairs, Division for Sustainable Development (UNDSD), (1992). Agenda 21: The United Nations Program of Action from Rio. UNDSD.

Gerd Michelsen, Heiko Grunenberg, Clemens Mader, Nachhaltigkeitsbarometer 2014, wissenschaftliche Repräsentativstudie der Leuphana Universität Lüneburg zum Nachhaltigkeitsbewusstsein in Deutschland

Roadmap zum Weltaktionsprogramm, UNESCO, 2015
PDF

Studie „Energieanbieter und Nachhaltigkeit“ vom Institut für Wirtschaftsprüfung, Januar 2015

Die Zukunft der Arbeitswelt, Auf dem Weg ins Jahr 2030, Robert Bosch Stiftung, 2013, Stuttgart

Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher (Dr. h.c.) (2014), Kann die 2°C-Obergrenze  noch eingehalten werden? Ansätze für einen neuen Klimavertrag, FAW/n-Bericht „Kann die 2°C-Obergrenze noch eingehalten werden? – Langvariante“, FAW/n Ulm

Eine Auswahl unserer literarischen Quellen

Alastair Fuad-Luke (2009): Design Activism Beautiful Strangeness for a Sustainable World, Earthscan Publications, New York

Al Gore (2014): Die Zukunft, Siedler Verlag, München

Kemfert, Claudia (2008): Die andere Klima Zukunft, Murmann Verlag, München

Maldonado, Tomás (1972), Umwelt und Revolte – Zur Dialektik des Entwerfens im Spätkapitalismus, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg

Pfeffer, Florian, (2014): To Do: Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt, Verlag Hermann Schmidt, Mainz

von Borries, Friedrich (2010): Klimakapseln, Überlebensbedingungen in der Kathastrophe, Edition Suhrkamp, Berlin

Randers, Jorgen, (2012): 2052, eine Globale Prognose für die nächsten 40 Jahre,
Oekom Verlag, München

Zeuch, Andreas, (2010): Feel it!, So viel Intuition verträgt ihr Unternehmen, Wiley-VCH, Weinheim